Benutzerfreundlichkeit der Ortsbusse verbessert

Ein Ortsbus mit der Aufschrift Anto-Auer-Straße.Mit den Neuerungen bei den Ortsbussen werden Linienführungen verbessert, Randzeiten geschlossen, Samstage ausgedehnt und zudem wird der Bahnhof besser sowie engmaschiger angefahren.

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig Änderungen in der Linienführung und Ergänzungen im Fahrplan des Ortsbusses beschlossen. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Routenführung und erweiterte Randzeiten, die durch eine Bürgerbeteiligung mitgetragen wurden, um die Benutzerfreundlichkeit des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen.

Verbesserte Taktung zum Bahnhof und Anbindung

Das Ortsbussystem wird mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 noch attraktiver. Konkret werden die drei bestehenden Buslinien durch zwei weitere ergänzt. Darüber hinaus dürfen sich Öffi-NutzerInnen künftig über eine bessere Anbindung zwischen Bahnhof und Anton-Auer-Straße freuen. „Außerdem lassen sich durch die Neugliederung der Linien ab Dezember große Umwege vermeiden. Von der Südtiroler Siedlung aus musste man beispielsweise bisher über die Sonnensiedlung Richtung Zentrum fahren“, berichtete Bgm. Christian Härting (WFT). Darüber hinaus konnten die Randzeiten etwas ausgeweitet und vor allem am Samstag ausgedehnt werden, wobei im Allgemeinen der Stundentakt weiterhin beibehalten wird.

BürgerInnenbeteilung

Bis Ende September konnten BürgerInnen online Rückmeldungen und Anregungen zum Fahrplan geben und diese wurden nach Möglichkeit bereits aufgegriffen. „Wir sind schon länger an der Optimierung der Ortslinien dran, aber leider hat sich alles immer wieder verschoben. Der große Wurf ist uns aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln noch nicht gelungen – das liegt aber am Land Tirol in der Zusammenarbeit mit dem VVT“, betonte GV Christoph Walch (GRÜNE). Was heute beschlossen werde, sei die kleine Schwester des großen Wurfs, der für 2028 geplant ist.

Kosten für den neu aufgestellten Personennahverkehr

Der Verkehrsverbund Tirol (VVT) übernimmt zwei Drittel der Kosten; ein Drittel trägt die Marktgemeinde. Die jährlichen Mehrkosten für Telfs belaufen sich auf 21.432,05 Euro. Die Investition ist auf zwei Jahre befristet, da für 2028 der „große Wurf“ vorgesehen ist.

Die Fraktionen stimmten den vorgelegten Änderungen in der Linienführung und Ergänzungen im Fahrplan des Ortsbusses einstimmig zu und gaben zudem die dafür notwendigen finanziellen Mittel frei.

Linien-Änderungen und Ergänzungen

Linie 1 – Südtiroler Siedlung – Anton-Auer-Straße

  • Stundentakt
  • Möglichkeit für eine Anbindung von Schlichtling in der Zukunft
  • Umstieg von / auf Regiobus 355 nach Innsbruck

Linie 2 – Telfs – Zirl

  • Bleibt grundsätzlich gleich
  • Einzelne Kurse zwischen Anton-Auer-Straße und Bahnhof werden auf andere Linien verschoben

Linie 3 – Sonnensiedlung – Bahnhof

  •  Stundentakt
  •  Bedient Anton-Auer-Straße und Bahnhof
  • Fährt versetzt mit Linie 4 und schafft dadurch eine halbstündliche Verbindung zum Banhof.
  • Zubringer auf den REX nach Innsbruck, Abbringer von der S4 von Innsbruck und Abbringer vom REX von Imst

Linie 4 – Wasserwaal – Bahnhof

  •  Stundentakt
  • Bedient Anton-Auer-Straße und Bahnhof
  • Fährt versetzt mit Linie 3 und schafft dadurch eine halbstündliche Verbindung zum Bahnhof.
  • Zubringer auf den REX nach Innsbruck, Abbringer von der S4 von Innsbruck und Abbringer vom REX von Imst

Linie 5 – Bärenweg – Anton-Auer-Straße

  • Stundentakt
  • Neue zusätzliche Haltestelle (Pfarrer-Gritsch-Straße)
  • Zwei neue Steige (Gertrud-Fussenegger-Straße; St. Georgen – Lechner)
  • Umstieg von / auf Regiobus 355 nach Innsbruck

Zusätzliches Angebot

  •  Gleichbleibend ist das zusätzliche Angebot mit den Regiobuslinien nach Seefeld (431, 434), Innsbruck (350, 355, 456) und Ötztal (8352).