GWT-Projektleiter Lukas Etschmann informierte die BewohnerInnen von Bairbach über das Infrastrukturprojekt. Mit der Erschließung Bairbach ab März 2026 tritt das Großprojekt Hochwasserschutz Mösern-Pettnau in eine weitere entscheidende Phase. In dieses Teilprojekt investieren die GemeindeWerke gemeinsam mit der Marktgemeinde rund 4,9 Millionen Euro. Unlängst wurden die BewohnerInnen von Bairbach persönlich im Rahmen eines Informationsabends umfassend über das Projekt, die Bauabfolge und die zu erwartenden Auswirkungen während der Bauzeit informiert.
Mehr Sicherheit
Das Hochwasserschutz-Projekt dient dem Schutz der Bevölkerung in den Telfer Ortsteilen Mösern, Platten und Bairbach sowie Pettnau. Die Erschließung Bairbach ist Teil des rund 20 Millionen Euro umfassenden Hochwasserschutzprojekts Mösern-Pettnau. Hintergrund sind zunehmende Starkregenereignisse sowie Risiken durch Hochwasser, Vermurungen und Hangrutschungen. In den vergangenen Jahren wurden bereits zentrale Maßnahmen umgesetzt, darunter das Geschiebeablagerungsbecken Pettnau, das Retentionsbecken Mösern mit einem Volumen von 15.000 Kubikmetern sowie mehrere Ableitungs- und Entlastungskanäle.
Zeitgemäße Infrastruktur
Mit Bairbach folgt nun der nächste Schritt. Von März bis voraussichtlich Oktober 2026 werden die Wasserleitungen erneuert sowie Schmutz- und Oberflächenwasserkanäle errichte. Darüber hinaus wird bei dieser Gelegenheit auch die Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik umgestellt sowie eine leistungsfähige Glasfaserleitungen für High-Speed-Internet installiert. Nach Abschluss der rund siebenmonatigen Bauzeit ist Bairbach vollständig erschlossen und infrastrukturell auf dem neuesten Stand.
Um die Belastungen für die BewohnerInnen von Bairbach so gering wie möglich zu halten, wird das Projekt in fünf einzelne Bauabschnitte unterteilt. „Die Erschließung Bairbach ist eine Investition in die Sicherheit und Zukunft dieses Ortsteils. Ich danke allen AnrainerInnen für ihre Geduld und die konstruktive Zusammenarbeit“, so Bgm. Härting.
Bgm. Christian Härting sieht die Erschließung Bairbachs als Investition in die Sicherheit.
GWT-GF Gordon Köll (links) und sein Team werden die Arbeiten so rücksichtsvoll wie möglich umsetzen.